Vortrag: Atopie / Neurodermitis - Allergie , Augendiagnose und komplexhomöopathische Therapie
Wann ?
Am 21.01.2012 um 13:15 Uhr
Wo ?
Raum 18
Referent
HP Adolf Ersfeld
Vortragsabstrakt
Unter Atopie verstehen wir eine anlagebedingte Überempfindlichkeit des Organismus auf bestimmte Stoffe. Am häufigsten wird der Krankheitsbegriff „Neurodermitis“ gewählt.Diese erbliche prädisponierte Erkrankung hat als als Hauptsymptome eine extrem trockene Haut verbunden mit einem starken, quälenden Juckreiz, besonders nachts in der Bettwärme. Hiervon sind in der Hauptsache Kinder betroffen, aber immer häufiger wird die Erkrankung bei Erwachsenen diagnostiziert.Bei der Atopie von Neurodermitis ist auffällig, dass ein ständiger Wechsel von Ekzem–Asthma- Ekzem stattfindet.
Der Krankheitsbegriff „Allergie„ wurde erst im Jahr 1906 von dem Wiener Kinderarzt Clemens von Piquet geprägt.Er subsumierte darunter zunächst alle Formen von Überempfindlichkeitsreaktionen.
Erst mit der Entdeckung der Immunglobuline, insbesonderedes IgE, als Mittler allergischen Reaktionen wurde der Begriff 1966 dann sehr viel enger gefasst und nunmehr Reaktionen eingeordnet, die immunglobolinvermittelt sind. Die körperfremden Substanzen, Allergene genannt, bewirken sofort nach ihrem Eindringen in den sensibilisierten Organismus allergische Veränderungen an der Haut und den Schleimhäuten, die jedoch nur von kurzer Dauer sind. Bei häufiger Einwirkung desselben Allergens entstehen allergische Erkrankungen ( Allergosen ),
z.B. Heuschnupfen, Bronchialasthma.
Die Augendiagnose als Konstitutions – und Hilfsdiagnose hat den großen Vorteil, ohne erheblichem invasivem Vorgehen eine Diagnose zu stellen und die entsprechende Therapie einzuleiten; >> Das Rezept aus dem Auge << .
Anhand einiger Fälle aus der Praxis wird dieses vermittelt.








